"Andere Städte haben eine Universität, Marburg ist eine Universität", heißt es in einem geflügelten Wort.
Mit ca. 21.000 Studierenden (Stand: 10/2009) und 3.400 Beschäftigten ist die 1527 gegründete Philipps-Universität der größte Arbeitgeber und zusammen mit dem Pharmastandort Behringwerke der wichtigste Wirtschaftsfaktor der rund 80.000 Einwohner zählenden Stadt und der weiteren Region.
An der Philipps-Universität lehren und forschen 2.000 Wissenschaftler/innen, darunter über 350 Professoren/innen und Hochschuldozenten/innen.
Das Gros der Marburger Studierenden kommt aus allen Teilen Deutschlands. Über 30 internationale Partnerschaften und Austauschvereinbarungen verbinden die Philipps-Universität mit Hochschulen weltweit.
Elf Leibniz-Preisträger, neue Universitätsklinika sowie viele bedeutende Forschungsprojekte und namhafte Institute und Einrichtungen quer durch alle Disziplinen stehen für ein hervorragendes wissenschaftliches Renommee.
Wissenschaft, Lehre und Forschung liefern auch das "human capital" für eine nachhaltige wirtschaftliche Zukunftssicherung der Stadt.
In Marburg wird in vielen Bereichen das große Potential an Wissen in der Universitätsstadt Marburg als Quelle für schöpferische Inventionen und Innovationen genutzt, um so die Grundlagen für eine eigenständige und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu verbreitern und Impulsgeber für die gesamte Region zu sein. Die Förderung der engen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist wesentliches Ziel der Marburger Stadtentwicklungsplanung.
Stadtbild, Bildungs- und Kulturangebot, Leben in Sicherheit und die kurzen Wege sind darüber hinaus wichtige "weiche" Faktoren, die dazu beitragen, dass Menschen und Unternehmen Marburg als attraktiven Standort schätzen.
Die Universitätsstadt Marburg - der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort zwischen Tradition und Innovation.